Von Philip Island aus führte unser nächster Track nach Frankston bzw. Carrum Downs, wo wir eine Unterkunft gefunden hatten. Beide Orte liegen in unmittelbarer Nachbarschaft zu Melbourne.
Zunächst ging es mit der Fähre nach Stony Point auf dem Festland. Kurz hinter dem Hafen begann ein toller Boardwalk mitten durch die Wetlands, der auch von Radfahrern befahren werden darf.
Auch wenn die Wetlands ziemlich trocken waren, so waren sie doch landschaftlich so schön, dass wir dort gleich eine erste Pause eingelegt haben, obwohl wir noch gar nicht so weit geradelt waren.






mal wieder mit schwarzen Schwänen
Auch die übrige Strecke verlief fast nur über schöne separate Radwege und kleine Rail Trails, abgesehen von einer Strecke, wo wir noch dazu von unserem Track abweichen mussten.
Bereits zu Mittag waren wir in Frankston, wo wir gegessen haben, bevor wir die letzten 10 km zu unserer Unterkunft in Angriff genommen haben.


Auf unserem Weg zur Unterkunft in Carrum Downs sind wir die ganze Zeit einem Radfahrer-Pärchen auf ihren E-Bikes gefolgt. Diese sprachen uns dann irgendwann auf unser Fahrrad an.
Schnell stellte sich heraus, dass die beiden auch aus Deutschland kommen, aber schon seit vielen Jahren in Australien und vorher in Neuseeland leben. Wir haben uns dann noch eine Weile unterhalten (auf Deutsch natürlich, auch mal wieder schön) und Anette und Joachim haben uns dann ganz spontan zum Kaffee eingeladen. Da haben wir gerne zugesagt.
Und da sie gar nicht weit von unserem Motel entfernt wohnen, sind wir mit dem Fahrrad zum Kaffee gefahren. Nach dem Kaffee haben uns die beiden mit dem Auto die Mornington Halbinsel gezeigt und am Strand von Mornington sind wir noch eine Runde spazieren gegangen.
Es ist schon erstaunlich wie der Zufall es wieder wollte, dass wir genau zur selben Zeit die selbe Strecke gefahren sind.
Im Mai kommen Anette und Joachim nach Deutschland, um ihre Familie zu besuchen. Vielleicht sehen wir uns dann wieder, denn sie werden auch in Norddeutschland sein.
Nach einem Tag Pause in Carrum Downs ging es schließlich nach Melbourne. Die Strecke verlief die ganze Zeit über separate Wege, die meiste Zeit am Meer entlang über den Bay Trail bis Melbourne Port.





Von Melbourne Port aus mussten wir noch ca. 10 km zu unserer Unterkunft radeln. Dabei haben wir schon einige schöne Ecken von Melbourne gesehen.


Der Weg zur Unterkunft verlief zu unserer Freude ebenfalls meist über separate Radwege. Nur das letzte Stück ging auf der Straße durch ein ruhiges Wohngebiet. Allerdings ging es stark bergauf. Bei 35 Grad im Schatten habe ich da Probleme mit dem Kreislauf bekommen. Zum Glück war die Unterkunft nicht mehr weit.
In Melbourne sind wir 4 Nächte geblieben, um die Stadt anzuschauen und zu entscheiden, wie es nun weiter gehen soll, denn unsere Tracks sind nun am Ende angelangt.
1.Tag Melbourne: Wir sind mit der Straßenbahn in die Innenstadt gefahren. Und da die Touri Circle Line Tram (kostenlos), die an den Sehenswürdigkeiten vorbei fährt und dazu Erklärungen gibt, Verspätung hatte, sind wir schließlich auf gut Glück in irgendeine andere Tram eingestiegen (im Innenstadtbereich ebenfalls kostenlos) und haben die Innenstadt der Nase nach erkundigt.








Da es immer noch so heiß war, haben wir nachmittags die NGV (National Gallery of Victoria) Kunst Gallerie besichtigt, welche klimatisiert ist und interessante Kunstwerke bietet.




2. Tag: Morgens sind wir in der Unterkunft geblieben, um die Zeit nach Melbourne zu planen. Nachmittags haben wir eine Street Art Tour durch Melbournes Gassen gemacht. Davon gibt es hier so viel, dass ich Schwierigkeiten hatte, die Besten rauszusuchen. Unsere Street Art Tour endete auf dem Queen Victoria Markt, wo es hauptsächlich Fressstände gab, aber auch Kunsthandwerk und Musik.














Letzter Tag: Nachdem wir morgens wieder mit Planen verbracht haben, sind wir Nachmittags wieder in die Innenstadt gefahren und haben uns Musik von diversen Straßenmusikern angehört.
Erkenntnisse:
– Australien ist definitiv eine Reise wert, aber wir freuen uns auch wieder auf zu Hause.
Da war die letzte Strecke ja noch mal ein richtiges Highlight!! Wie
schnell doch die Zeit vergeht, jetzt heißt es, die ganzen Eindrücke zu
verarbeiten!! Wir wünschen euch eine gute Heimreise und ich freue mich
auf dich!!!! Ganz liebe Grüße von Norbert und Inge
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