Von Welshpool ging es über den Great Southern Rail Trail bis Toora vorbei an Wiesen und Weiden. Zu unserer Linken war alles flach, zu unserer Rechten hat uns eine Hügelkette begleitet.



Toora selbst ist nur ein kleiner Ort, der nicht wirklich der Rede Wert ist. Immerhin gab es einen kleinen Supermarkt, so dass wir uns für den nächsten Tag ausstatten konnten. Aber sämtliche Restaurants/Cafes hatten wegen Wochenanfang geschlossen.
Von Toora sind wir nicht unserem Track nach Inverloch gefolgt, sondern weiter auf dem Rail Trail nach Meeniyan gefahren. Dieser Teil des Trails war wieder von Bäumen/Wald eingerahmt. Wiesen und Felder sah man nur ab und an dahinter durchschimmern. Auch ging es wieder mehr auf und ab. Auf jeden Fall eine schöne Strecke, schon allein deswegen, weil frei von Autos.
Meeniyan ist nur wenig größer als Toora.




Da es am Ende des Rail Trails keine Unterkünfte gibt, haben wir beschlossen, doch nicht weiter auf dem Rail Trail zu fahren, sondern nach Inverloch mehr oder weniger nach unseren vorgegebenen Tracks.
Die Strecke war nicht so super, aber ok. Ab dem Zeitpunkt, wo wir den Rail Trail verlassen haben, ging es über die Straße, die entweder recht wenig befahren war, oder einen Seitenstreifen hatte.
Inverloch selbst war nicht so groß, wie wir dachten. Aber immerhin lag es am Meer, so dass wir nachmittags noch einen Strandspaziergang gemacht haben. Dort habe ich etliche größere Schneckenhäuser gesammelt. Ich hätte sie gerne mitgenommen, habe mich dann aber auf ein Foto beschränkt.


Unser nächstes Ziel war Cowes auf Phillip Island. Das war von Anfang an eine tolle Strecke. Zunächst ging es eine Küstenstraße entlang. Da die Hauptsaison vorbei ist, gab es nur wenig Verkehr an der Straße und die Steigungen waren auch machbar. Da hatten wir schon schlimmere. Die Aussicht war trotzdem immer wieder wunderschön.





Ab Wonthaggi bis Anderson ging es dann wieder auf einem Rail Trail entlang: Bass Coast Rail Trail. Das heißt, wieder eine autofreie Strecke ohne übermäßige Steigungen. Hinzu kamen weitere großartige Ausblicke auf die Küste.
Auf dem Trail haben wir dann Cynthia und Alison getroffen, die auch mit einem Tandem unterwegs waren. Mit den beiden haben wir uns recht lange unterhalten und Alison hat eine Probefahrt auf unserem Tandem gemacht. Zum Abschied haben die beiden uns noch gefilmt, wie wir auf unserem Tandem über die „timber bridge“ fahren.


Auch der restliche Weg nach/auf Phillip Island verlief meist auf separaten Radwegen und hatte noch einige tolle Ausblicke parat.





Auf Phillip Island sind wir 2 Nächte geblieben, weil ich gerne die Pinguine sehen wollte, die dort leben. Wir sind, mal wieder mit Uber, zum Nobbies Centre gefahren und sind dort zunächst den Boardwalk entlang spaziert und dann noch weiter auf einem Weg entlang der Küste.
Das war eine großartige Landschaft und bereits auf dem Boardwalk konnten wir etliche der hiesigen Gänse (Cape Barren Goose) beobachten. Auf dem weiteren Weg waren unzählige Wallabys zu sehen. Leider haben wir keine Pinguine gesehen, die kommen wohl erst abends in großen Scharen an. Aber die Wallabys waren eine gute Entschädigung.

















Hallo Rita, hallo Nils,
mit sehr viel Freude haben wir eure bisherigen Beiträge verfolgt.
Vielen, vielen Dank für die herrlichen Bilder/Filme und auch die guten Kommentare dazu.
Wir, ja auch Fahrradfahrer wissen, dass es einerseits Spaß macht die „Zurückgebliebenen“ zu informiernen andererseits je nach den Anstrengungen auf der Tages-Tour schon noch eine Herausforderung darstellen kann.
Seit dem 12. Feb. kam nichts Neues mehr. Wir denken ja nicht, dass eure Reise „schon“ zu Ende ist.
Schön war für uns auch festzustellen, dass eure Entspanntheit auf der Tour mit fast jedem Bericht (erkennbar auf den Bildern von euch) deutlicher geworden ist.
Wir wünschen euch, dass dieser Zustand anhält oder euch zumindest noch eine sehr lange Zeit, wenn ihr wieder zurück in eurem „Alltagsleben“ seit, begleiten wird.
Viele Grüße in Erwartung eines neuen Berichts senden euch
Ruth & Karl
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Hallo Karl und Ruth, Ihr habt Recht, in letzter Zeit haben unsere Berichte etwas nachgelassen ☺️. Aber Euer Wunsch ist uns Befehl und daher haben wir eben einen neuen Bericht eingestellt.
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Moin Rita, vielen Dank für die tollen Bilder und Berichte eurer Reise!!
Nun habe ich heute in der Zeitung gelesen, dass in Australien die Hitze
regiert. Die Temperatur soll teilweise auf über 50° gestiegen sein. Wie
geht es euch damit? Ganz liebe Grüße, wir denken an euch! Inge
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Moin Inge, wir sind aktuell in Südaustralien unterwegs. Da ist es nicht so heiß. Nachts wird es sogar richtig kühl (14 – 15 Grad). Es gibt immer nur mal vereinzelt 1 – 2 Tage Hitze, so wie heute. Aber mehr als 35 Grad haben wir noch nicht gehabt. An den heißen Tagen lassen wir es dann ruhig angehen, mit vielen Pausen.
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