Mid South Coast

Von Wollongong aus war unser nächstes Ziel Kiama. Zu unserer Freude verlief die Strecke fast die ganze Zeit auf einem separaten Radweg.

Allerdings war die Landschaft/Umgebung sehr unterschiedlich. Anfangs ging es viel neben großen, mehrspurigen Straßen lang, eine Zeitlang sind wir an Fabriken vorbei gekommen,

bevor wir dann wieder an der Küste gelandet sind. An einem der vielen Strände haben wir länger Pause gemacht. Während Niels im Schatten ausgeruht hat, bin ich in die Brandung gehüpft, um mich abzukühlen. Heute war mal wieder einer von den seltenen Tagen, wo die Temperatur über 30 Grad geklettert ist. Da macht es doppelt Spaß, sich in die Wellen zu schmeißen.

Kurz vor unserem Ziel wurde es dann wieder bergiger. Allerdings alles noch machbar für uns.

In Kiama habe ich mir dann gegen Abend als es langsam etwas kühler wurde, die örtliche Attraktion, das sogenannte Blow Hole angesehen. Wirklich cool.

Blow Hole

Unser nächstes Ziel Nowra ist eine relativ große Stadt ein bisschen landeinwärts an einem Fluss.

Zu Beginn der Tour hatten wir einen „Berg“ zu bezwingen, das letzte Stück davon am Motorway entlang. Am höchsten Punkt gab es zur Belohnung einen Parkplatz mit toller Aussicht.

Danach gab es nur noch ab und an kleinere Anstiege. Die Strecke an sich war besser als erwartet. Meist hatten wir einen separaten Radweg oder zumindest einen guten Seitenstreifen. So kamen wir gut voran und waren relativ früh in Nowra.

Die Stadt selber hat aber nichts zu bieten, so dass wir den Nachmittag genutzt haben, mal wieder Korrespondenz zu erledigen und z.B. an diesem Blog weiter zu schreiben.

Die nächste Tour war noch weniger anspruchsvoll, was Höhenmeter anging. Auch sonst ließ sie sich gut fahren. Entweder gab es kaum Verkehr, oder einen guten Seitenstreifen bzw. einen extra Radweg. Aber Höhepunkt der Tour war definitiv eine kurze Fährfahrt von Myola nach Huskisson mit der Husky Ferry.

Aber das lag nicht an der Aussicht oder dergleichen, sondern an dem Skipper. Das fing schon damit an, dass er meinte, er dürfe keine Fahrräder mitnehmen. Das hätte für uns einen Riesen Umweg bedeutet, und ich war zunächst geschockt. Umso größer war die Erleichterung, als er meinte, das es nur ein Scherz war.

Als die Fähre losfuhr, hat er erst einmal Musik angemacht. Vielleicht kommt sie Euch bekannt vor:

Richtig, Helene Fischer, anschließend gab es noch Nena. Anscheinend hat er an unserem Akzent gehört, wo wir herkommen.

Als ich aufstand, um ein Foto zu machen, hat mich der Skipper rangewinkt und ich durfte/musste 😬 das Steuer übernehmen.

Gott sei Dank ging es vorwiegend gerade aus, so dass ich nicht viel falsch machen konnte. Das Anlegen hat dann der Skipper wieder übernommen.

Im Vordergrund der Skipper. Leider hat Niels ihn nur halb erwischt.

Erkenntnisse

– Wir können nicht verbergen, wo wir herkommen.

Ein Gedanke zu „Mid South Coast“

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