The Grampians

Von Adelaide aus sind wir diesmal mehr an der Küste entlang nach Millicent (ein Ort vor Mount Gambier, wo wir auf der Hinfahrt waren) gefahren. Die Strecke entlang der Küste war etwas interessanter als die Strecke auf dem Hinweg durchs Inland.

Vom Meer konnte man gar nicht so viel sehen, aber rechts und links der Straße gab es immer wieder weiß leuchtende ausgetrocknete Salzseen, später auch einige, die noch Wasser enthielten.

In Millicent haben wir dann festgestellt, dass wir doch noch in die Grampians, einem Gebirge nordöstlich von Melbourne, fahren können.

Dort hat es, während wir in Melbourne waren, gebrannt, so dass dort bis vor kurzem viele schöne Wanderwege und Ausflugsziele nicht zugänglich waren. Aber inzwischen war zumindest der Teil, der uns interessierte, wieder frei gegeben.

Und so sind wir nach der Übernachtung in Millicent nach Halls Gap in den Grampians weitergefahren. Schon die Anfahrt war undulating und damit ansprechend. Und je näher wir dem Ort kamen, desto bergiger und desto schöner wurde es.

Da wir schon früh in der Unterkunft waren, haben wir nach dem Essen noch einen ersten kleinen Spaziergang (2,5 km, weitestgehend flach) zu den Venus Baths gemacht.

Noch bevor wir aus dem Ort raus waren, haben sich Kängurus auf dem Weg breit gemacht. Die schienen an die Menschen gewöhnt zu sein und haben sich von uns kaum stören lassen.

Obwohl der Weg nicht so weit war, hat er schon viele schöne Blicke auf die Berge freigegeben und nach jeder kleinen Kurve war es wieder anders schön. Am Ende des Weges gab es dann mehrere aus dem Stein ausgewaschene Wasserbecken, eben die Venus Baths.

Dieser erste halbe Tag in den Grampians hat uns schon so gut gefallen, dass wir beschlossen haben, an die ursprünglich gebuchten 2 Nächte noch eine weitere anzuhängen, so dass wir mehr Zeit haben würden, die Grampians genauer zu erkunden.

So haben wir am nächsten Tag eine Wanderung (5,5 km) zu den Pinnacles gemacht. Gleich von Anfang an ging es über Felsen bergauf. Das war voll unser Geschmack.

Dieser Weg scheint auch sonst sehr beliebt zu sein, denn hier liefen etliche Touristen rauf und runter. An diesem einen Tag sind wir mehr Deutschen begegnet, als sonst in unserer bisherigen Zeit in Australien.

Je höher wir auf dem Weg kamen, desto besser wurde die Aussicht. Und ich habe mal wieder zu viele Fotos gemacht.

Da wir das Wandern nicht gewohnt sind, sind wir auf dem Weg bergauf ganz schön ins Schwitzen gekommen (natürlich wurde es zusätzlich durch den Sonnenschein zunehmend wärmer). Aber jeder Schritt hat sich gelohnt. Und der Auslick schließlich von den Pinnacles in alle Richtungen war beeindruckend.

Auf dem Rückweg ist uns dann noch ein Ameisenigel (Echidna), der sich im Unterholz vor uns versteckt hat, und eine hübsche Eidechse begegnet.

Ameisenigel

Als wir dann wieder in der Unterkunft waren, haben wir erfahren, dass aufgrund von extremer Feuergefahr der Grampians Nationalpark am nächsten Tag geschlossen sein würde. Und es wurde uns geraten, die Grampians zu verlassen.

Da es noch gar nicht so lange her war, dass es hier in den Grampians gebrannt hat, haben wir die Warnung ernst genommen und haben die zusätzlich gebuchte Nacht wieder storniert.

Um vor unserer Abreise am nächsten Tag wenigstens noch etwas von den Grampians zu sehen, sind wir daher noch mit dem Auto zu einem Aussichtspunkt gefahren ( sozusagen Drive-In Aussichtspunkt) um dort den Sonnenuntergang zu bewundern.

Erkenntnisse:

– Das Wetter in Australien ist unberechenbar

Ein Gedanke zu „The Grampians“

  1. Hey, ihr 2, das sind wieder wunderschöne Fotos – da hätte ich gerne aus dem Rucksack gesehen!

    Von dem Brand sieht man so nichts , wie beruhigend, das etwas erhalten bleibt! Und ihr euch nicht in Gefahr bringt…

    Ich wünsche euch auf die letzten Meter noch weitere , so schöne Eindrücke!!!Ganz liebe Grüße, Wiebke

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