On the road

Am Samstag sind wir von Brisbane zu unserer ersten längeren Tour (knapp 50 km) aufgebrochen. Unser Ziel war Brighton im Norden von Brisbane. Da die gesamte Strecke noch im Großraum Brisbane verlief, konnten wir größtenteils herrliche Radwege benutzen.

Wir sind häufig an irgendwelchen Flüssen entlang gefahren und hatten daher kaum Steigungen zu bewältigen. Also genau richtig für den Anfang.

Und auch was Flora und Fauna anging hatte die Strecke wieder einiges zu bieten:

In Brighton sind wir gleich 2 Nächte geblieben, denn in Brighton sind wir endlich auch am Meer angelangt und wir haben von daher einen ersten Strandtag eingelegt. Außerdem hatte die Unterkunft eine Waschmaschine, die wir auch gleich genutzt haben.

Zum Schwimmen war uns das Wasser zu flach, aber wir haben den halben Tag den Kite-Surfern zugesehen.

Heute sind wir dann in Richtung Norden weitergefahren. Dann war es soweit: Für Rita gab es kein Halten mehr. Der erste Strand mit Wellen und Rita musste ins Wasser, um sich abzukühlen.

Als wir dann weiterfahren wollten, eierte plötzlich das Hinterrad und wir hatten unseren ersten Platten. Nicht der schlechteste Ort dafür, da direkt am Meer und Wasser für die Schlauchuntersuchung war auch da. Das Loch wollte sich trotzdem nicht finden lassen.

Also musste ein neuer Schlauch her. Der nächste Fahrradladen konnte zu Fuß erreicht werden. Zu unserer Überraschung landeten wir bei Jens, einem deutschen Auswanderer der nur zufällig vor Ort war, da er eigentlich nur Terminreparaturen vornimmt.

Das Glück und der Fahrradfahrer- Schutzengel waren auf unserer Seite. Jens hatte den passenden Schlauch und baute diesen auch noch fix ein.

Unsere Schuld hätten wir gerne beglichen, aber Jens wollte nicht bezahlt werden und schenkte uns stattdessen noch zwei Ersatzschläuche. So müssen wir anderen Menschen auf der Welt helfen…

Vielen Dank nochmals an den Besitzer von StreetArtCycles Pty Ltd in Redcliffe.

Die weitere Fahrt verlief dann ohne weitere Probleme, meistenteils immer noch über Radwege direkt an der Küste entlang.

Jetzt sind wir in einer Unterkunft in Burpengary und schauen, wo wir morgen hin wollen.

Erkenntnisse:

– 26 Zoll Reifen scheinen in Australien nicht üblich zu sein.

– Pannen können auch mal zu tollen Erlebnissen führen.

– die kleinsten Löcher/Moskitos sind am schlimmsten

Ein Gedanke zu „On the road“

  1. Sehr schöne Bilder. Der Fahrradmechaniker ist ein Geschenk des Himmels. „Keep rubberside down“ sagt man wahrscheinlich in Australien. Wir wünschen euch weiterhin gute Fahrt.
    Dilbar und Jens

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