Endlich in Australien

Nach einem holprigen Start – unser Flug wurde wegen der Geiselnahme am Hamburger Flughafen um einen Tag verschoben – sind wir heute morgen gegen 5:30 Uhr Ortszeit ohne weitere Zwischenfälle am Flughafen in Brisbane gelandet. Und die Sonne hat uns bereits entgegen gelächelt.

All unsere Befürchtungen bezüglich des Fahrrads waren unbegründet. Es wurde in Hamburg bereits ohne größere Probleme als Sperrgepäck angenommen, auch wenn wir von der Frau am Check-in Schalter darauf hingewiesen wurden, dass es sich bei der Stretchfolie nicht um Verpackung handelt und sie das Fahrrad eigentlich nicht annehmen dürfte. Wir mussten allerdings unterschreiben, dass die Fluggesellschaft nicht für irgendwelche Transportschäden am Fahrrad haftet. Aber damit hatten wir sowieso gerechnet.

Gott sei Dank sind aber keine Transportschäden aufgetreten. Ich gehe davon aus, dass gerade weil das Fahrrad als solches durch die Stretchfolie zu erkennen war, es pfleglich behandelt wurde.

Und auch durch die Quarantäne-Kontrolle ist das Fahrrad locker durchgekommen. Wir wurden lediglich gefragt, ob wir das Fahrrad, inklusive Reifen gut geputzt hätten. Diese Frage haben wir natürlich bejaht. Daraufhin mussten wir das Fahrrad noch nicht mal auspacken, sondern konnten so damit einreisen. Also alles halb so wild.

Jetzt mussten wir nur noch das Fahrrad wieder zusammenbauen und dann konnte es eigentlich los gehen. Allerdings hat mir nach dem Zusammenbauen erstmal der Magen geknurrt, so dass wir uns entschieden, erst noch was am Flughafen zu essen.

5 Stunden nach der Landung war es dann soweit. Wir haben unsere erste Tour in Australien begonnen.

Startklar am Flughafen in Brisbane

Heute sind wir nur gut 25 km zu unserer Unterkunft in Brisbane gefahren. Aber obwohl es eine sehr schöne Strecke war, die überwiegend über Radwege führte, so konnte zumindest Niels die Strecke nicht so richtig genießen. Er war einfach noch zu groggy durch die Flüge, denn er konnte im Flugzeug nicht wirklich schlafen (wieso auch immer). Und auch die Temperatur hat ihm ganz schön zu schaffen gemacht. Dem entsprechend haben wir den Nachmittag dann auch schlafenderweise in unserem Zimmer verbracht.

Eindrücke von unterwegs:

Erkenntnisse

– Der Klang der Natur ist anders. Die Vögel erzeugen z.B fast menschliche Geräusche.

– Die Ampeln machen Krach und sind nicht zu überhören.

– Bei den Vorbereitungen kreisen die Gedanken immer wieder um mögliche Probleme. Manchmal wünsche ich mir einen Ausschalter für bestimmte Gedanken und für die Ohren.

– Durch einen Luftloch im Flugzeug ist es möglich den vollständigen Schwebezustand zu erreichen.

4 Kommentare zu „Endlich in Australien“

  1. Es freut uns sehr, dass der Start in euer Abenteuer doch noch so gut gelaufen ist. Den Jetlag habt ihr sicher bald überwunden. Etwas ausruhen bis der Körper sich an den neuen Tag/Nacht Rhythmus gewöhnt hat.
    Eure ersten Reiseeindrücke sind ein schöner Anfang. Wir wünschen euch weiterhin gutes Wetter, schöne Erlebnisse und gute Reise.
    Viele liebe Grüße von Dilbar und Jens

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  2. Euer Bericht war heute unser Frühstücksbeginn,natürlich mit Begeisterung gelesen.Die Sonne war bei euch der Morgengruss,bei Paula ist sie zum totschwitzen ,bei uns hat sie sich verkrochen weil es regnet schieb die Problemgedanken rigoros zur Seite und konzentriere dich auf das Schöne.Bis zum nächsten mal alles gute und schöne euch Mama

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